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Das berichten Medien über die Situation der Presse in Mecklenburg-Vorpommern:
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Werben & Verkaufen, 02.02.2012
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Medium Magazin 1-2/2012
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MEEDIA, 18.12.2011
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Leipziger Internet Zeitung, 18.12.2011
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Kiek an, 3/2011
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Newsroom, 05.12.2011
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New Business, 02.12.2011
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Newsroom, 28.11.2011
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Frankfurter Rundschau, 15.11.2011
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Journalist 8/2011
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Süddeutsche Zeitung, 28.07.2011
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Werben & Verkaufen, 11.07.2011
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Der Spiegel 28/2011
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M - Menschen machen Medien - Ausgabe 6-7/2011
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M - Menschen machen Medien - Ausgabe 6-7/2011
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Süddeutsche Zeitung, 11.06.2011
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Kiek an, 1/2011
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Werben & Verkaufen 22/2011
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Der Spiegel 19/2011
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Kontakter 12/2011
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Akademie-Report 01/2011
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ZDF heute-journal, 23.09.2010
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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.04.2010
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Deutschlandfunk, 21.01.2010
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Zeit, 26.11.2009
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epd, 21.10.2009
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Deutschlandfunk, 20.08.2009
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Deutschlandradio, 18.08.2009
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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.07.2009
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epd, 08.07.2009
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Newsroom, 08.07.2009
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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.06.2009
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M - Menschen machen Medien - Ausgabe: 5/2009
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Neues Deutschland, 14.05.2009
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presse-kostenlos.de, 14.05.2009
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MVregio, 10.05.2009
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taz, 09.05.2009
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kress, 08.05.2009
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Spiegel Online, 08.05.2009
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Meedia, 08.05.2009
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Süddeutsche Zeitung, 07.05.2009
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Ossietzky 4/2009
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Deutschlandfunk, 23.02.2009
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Zapp, 11.02.2009
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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.02.2009
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Financial Times Deutschland, 05.02.2009
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Ostsee-Zeitung, 05.02.2009
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Lübecker Nachrichten, 05.02.2009
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Hannoversche Allgemeine Zeitung, 04.02.2009
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Spiegel Online, 04.02.2009
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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.01.2009
Top
Werben & Verkaufen, 02.02.2012
Madsack will bis Ende des Jahrzehnts Milliarden-Umsatz erreichen
Trotz rückläufiger Druckauflagen der insgesamt 18 Tageszeitungen der Madsack-Gruppe, zu der auch die Ostsee-Zeitung gehört, zeigt sich Konzern-Chef Herbert Flecken in einem Interview mit dem Fachmagazin
„Werben & Verkaufen
“ optimistisch und kündigt für die nächsten Jahre Umsatzzuwächse an:
„Tageszeitungen sind attraktiver denn je, wenn man es schafft, die Inhalte einer Lokal-/Regionalzeitung in die digitale Welt mitzunehmen. (...) Wir haben einen ganz neuen Vertriebsweg gewählt, der uns in den nächsten Jahren einen erheblichen Umsatzzuwachs bringen soll. Mit dem Madsack Media Store wollen wir Spaß an digitalen Ausgabegeräten bescheren, und zwar den Menschen, die bisher nur Print kannten. (...) Vor wenigen Wochen haben wir unseren ersten Store in Hannover gegründet und haben inzwischen mehr als 1000 ,Bundles' verkauft. Darin enthalten sind ein Tablet von Samsung Galaxy oder das Apple-iPad, die Flatrate sowie digitale Verlagsprodukte. Ziel ist es, an allen 19 Verlagsstandorten einen eigenen Madsack Media Store zu eröffnen. Sollten wir alle Standorte realisiert haben, rechne ich hier jährlich mit einem Umsatzvolumen von mehr als 60 Millionen Euro. Nehmen wir noch unsere gesamte Online-Vermarktung hinzu, kommen wir auf bis zu 90 Millionen Euro. Das sind über zehn Prozent unseres Gesamtumsatzes. (...) Damit ist die Mediengruppe Madsack auf gutem Weg, um zum Ende des Jahrzehnts die Umsatzmilliarde zu erreichen.“
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Medium Magazin 1-2/2012
Madsack zentralisiert in Berlin: Der Stellenabbau kommt bestimmtAls Ausgangspunkt für eine Zentralisierung der Redaktionen der 18 Blätter des Madsack-Konzerns, zu dem auch die Rostocker Ostsee-Zeitung gehört, sieht das Fachmagazin die nun auf 25 Journalisten wachsende Redaktion in Berlin:
„Bei der Eröffnung im März 2010 war es nur ein ,Hauptstadtbüro', doch spätestens seit der geplante Stellenabbau bei der Leipziger Volkszeitung bekannt wurde, ist klar: Auch der Madsack-Konzern bastelt an einem Berlin-Pool. (...) Unter den Mitarbeitern herrscht jedoch Verunsicherung. Da heißt es, die Zentralisierung in Berlin sei Teil eines schleichenden Stellenabbaus. Und: Von einer gleichzeitigen Entlastung der Lokalredakteure oder Stärkung der regionalen Ressourcen könne keine Rede sein. Mancher fürchtet eher eine ,publizistische Verengung'. Dass ein Arbeitsplatzabbau wie etwa bei der ,Leipziger Volkszeitung' offenbar auch dadurch erreicht werden soll, dass Redakteure sich konzernweit auf offene Stellen bewerben, hat ebenfalls nicht zur Vertrauensbildung beigetragen. Im Zweifel könnte das nämlich einen Arbeitsplatzwechsel von Leipzig ins schleswig-holsteinische Lübeck bedeuten.“
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MEEDIA, 18.12.2011
Madsack will Online-Geschäft mit Media Stores in Fahrt bringenBesonders wirtschaftsstarke Regionen hat der Madsack-Konzern, zu dem die Ostsee-Zeitung gehört, bei seiner Wachstumsstrategie im Blick, so Vize-Geschäftsführer Thomas Düffert in einem Interview mit dem Branchendienst MEEDIA. Dabei kündigt er auch den weiteren Ausbau des Online-Geschäftes mit der Eröffnung
zusätzlicher
„Media Store
“ genannter Läden an:
„Mit Kiel als Landeshauptstadt und Lübeck haben wir die führenden Städte in Schleswig-Holstein. Rostock ist die wirtschaftlich stärkste Region in Mecklenburg-Vorpommern und wächst von den Einwohnerzahlen bis 2020 auf über 200.000 an. Leipzig wächst auf über 530.000 Einwohner (...). Hannover ist Landeshauptstadt und ebenfalls sehr wirtschaftsstark.
Das Digitalgeschäft hat für uns mehrere Facetten. Zum Einen geht es uns um die Monetarisierung, also die Frage, wie wir Geld für unsere Inhalte bekommen. Dazu haben wir uns entschieden, im nächsten Jahr eine Bezahlschranke für exklusive und regionale Inhalte einzuführen. Der zweite Bereich ist die Produktentwicklung. Wir haben für fast all unsere Titel mittlerweile Produkte für Tablets und Smartphones. (...) Wir haben das Projekt in Hannover gestartet und wollen 2012 in Leipzig, Kiel und Potsdam weitere Media Stores eröffnen. Wir haben 18 Tageszeitungen und planen, in den nächsten Monaten für jede dieser Zeitungen einen Store zu installieren.“
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Leipziger Internet Zeitung, 18.12.2011
Der neue kommt aus Rostock: Jan Emendörfer wird Chefredakteur der LVZ
Rostocker Verhältnisse sieht das Online-Nachrichtenportal der Messestadt auf die Leipziger Volkszeitung (LVZ) zukommen, wo der bisherige Chefredakteur der Ostsee-Zeitung (OZ) im April 2012 das Zepter übernimmt. Dabei wird auf Manfred von Thien verwiesen, der einst als erster Mann an der Küste Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten auf Kooperationskurs trimmte und nun als Chef der Chefredakteure im Madsack-Konzern ein ähnliches, nur viel größer angelegtes Projekt verfolgt:
„Die Küstenbewohner wissen also schon aus eigener Erfahrung, was dabei herauskommt, wenn zwei Zeitungen versuchen, in der Mantelfüllung so etwas wie Synergien zu finden. Der Spaß wird auf die LVZ auch zukommen, die ja 53 Stellen abbauen muss und ihre überregionalen Mantelgeschichten künftig im Hauptstadtbüro der Madsack-Gruppe in Berlin bestellt. (...) Ab 2008 wurde Emendörfer richtiger Chefredakteur der OZ. Anders als sein Leipziger Vorgänger Bernd Hilder ist er den Lesern durchaus auch noch als selbstagierender Reporter bekannt. Über den G8-Gipfel in Heiligendamm 2008 schrieb er die Serie ,Hinterm Zaun'. (...) Wahrscheinlich ändert sich mit ihm zumindest der Umgang des ,Chefs' mit der Belegschaft im Ton. Denn in Rostock gab er immer wieder gern noch den Baumaschinisten – vom Wesen her so etwas wie ein Kumpel für alle, die ihn mögen. (...) Dass sich mit Jan Emendörfer im Haus am Peterssteinweg viel am eingeschlagenen Kurs ändert, darf man wohl nicht erwarten. Dagegen spricht schon, dass die OZ den Prozess, den auch die LVZ jetzt durchmacht, schon um drei Jahre voraus ist. Die eigentlichen Linien werden von Madsack aus Hannover vorgegeben. Man hätte Emendörfer nicht nach Leipzig geholt, wenn man von ihm etwas anderes erwarten würde.“
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Kiek an, 3/2011
Nordkurier-Leser „erwarten solides journalistisches Handwerk“
Zu ersten Resultaten der vom Nordkurier veranlassten Leserbefragung per Readerscan äußert sich Chefredakteur Michael Seidel in einem Interview des vom Deutschen Journalisten-Verband in Mecklenburg-Vorpommern herausgegebenen Magazins. Demnach haben die Leser des von Auflagenschwund und ständigen Sparmaßnahmen gebeutelten Neubrandenburger Blattes gleichwohl eine hohe Erwartungshaltung:
„Die Messergebnisse haben uns in Teilen eines Besseren belehrt. Unsere Leser wollen von uns Orientierung, Service und Unterhaltung, die aber für sie in irgendeiner Weise Bedeutung haben muss. (...) Zum anderen haben die Käufer unserer Zeitung einen hohen Anspruch an journalistische Qualität: Von korrekter Rechtschreibung und Grammatik bis hin zu verständlicher Sprache und spannender Erzählweise. Kurzum: Sie erwarten von einer regionalen Abnonnementszeitung solides journalistisches Handwerk. (...) Eine Zeitung, die nicht mehr anbietet, als andere Informationsquellen wie Anzeigenblätter, Radio, Fernsehen und Internet es viel schneller tun, hat für den Leser keinen Wert und wird deshalb nicht mehr gekauft.“
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Newsroom, 05.12.2011
Bei Madsack bleibt „kein Stein mehr auf dem anderen“
Mit dem vom Kartellamt nun genehmigten Kauf der Märkischen Allgemeinen Zeitung beginne für die über 1000 Journalisten des Hannoveraner Madsack-Konzerns, dessen Einzugsbereich von Mecklenburg-Vorpommern bis Nordhessen reicht, eine neue Zeitrechnung, prognostiziert das auf Medien spezialisierte Online-Portal Newsroom:
„Nach der Umstrukturierung bleibt ,kein Stein mehr auf dem anderen', heißt es aus Hannover. (...) Wirtschaft, Kultur, Service, natürlich Politik – alles kommt in Zukunft aus der Bundeshauptstadt von der Pool-Redaktion, vor Ort, in den heiligen Räumen der Regionalzeitungen in Hannover, Leipzig, Lübeck und jetzt Potsdam wird redigiert, umgesetzt, passend für die jeweilige Redaktion gemacht. (...)
Bei der Märkischen Allgemeinen ... müssen aber noch Millionen zusätzlich in die Hand genommen werden, lediglich mit einer neuen, teuren Rotationsanlage könnte die Zeitung mit ihren 15 Lokalausgaben ... komplett vierfarbig erscheinen. Auf andere Druckereien kann der Zeitungsverlag nicht ausweichen, alle eigenen Druck-Standorte (Rostock, Lübeck, Hannover, Peine, Göttingen, Marburg, Leipzig und Gelnhausen) sind zu weit weg, um Tag für Tag die 136.147 Exemplare pünktlich nach Brandenburg zu schaffen, Synergien soll es jedoch an anderen Stellen geben.“
Top
New Business, 02.12.2011
Kartellamt genehmigt Verkauf der „Märkischen Allgemeinen“ an Madsack
Dem Kauf der Märkischen Allgemeinen Zeitung durch die Verlagsgruppe Madsack, zu der auch die Rostocker Ostsee-Zeitung gehört, steht nichts mehr im Wege, wie das Medienmagazin New Business in seiner Online-Ausgabe meldet:
„Das Bundeskartellamt hat dem vor einigen Wochen angekündigten Deal jetzt zugestimmt, wie eine Madsack-Sprecherin auf unsere Anfrage bestätigte. Die mit 136.000 verkauften Exemplaren größte Abo-Zeitung Brandenburgs erscheint täglich mit insgesamt 15 Lokalausgaben.“
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Newsroom, 28.11.2011
Madsack dreht Leipziger Volkszeitung Geldhahn zuEin personeller Kahlschlag von insgesamt 53 der rund 600 Stellen steht laut einem Bericht des auf die Medienbranche spezialisierten Online-Portals bei der Leipziger Volkszeitung (LVZ) ins Haus, die wie die Rostocker Ostsee-Zeitung zur Verlagsgruppe Madsack gehört und mit mit derzeit 209000 Exemplaren deren auflagenstärkster Titel ist:
„Bis zu 30 Arbeitsplätze will die Geschäftsführung in der Redaktion abbauen, betroffen ist vor allem die überregionale Berichterstattung. (...) Bereits im vergangenen Jahr hatte die Geschäftsführung dem Madsack-Konzernbetriebsrat erklärt, dass fünf Vollredaktionen nicht zu halten seien. Die Regionalzeitungen sollen sich aufs Lokale und Regionale konzentrieren (wie es bei der Ostsee-Zeitung bereits geschehen ist, d.R.). Jetzt setzt das Unternehmen seinen Plan final um, und Meinungsvielfalt geht verloren.“
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Frankfurter Rundschau, 15.11.2011
SPD profitiert von Madsacks Aufstieg zum nationalen MedienunternehmenDen Kauf der
„Märkischen Allgemeinen
“ durch Madsack nimmt die Frankfurter Rundschau (FR) zum Anlass, hinter die Kulissen des in der Öffentlichkeit wenig bekannten Konzerns zu schauen, zu dessen Imperium auch die Rostocker Ostsee-Zeitung gehört:
„Still und leise hat sich der Verlag Madsack zu einem veritablen nationalen Medienunternehmen gemausert, dessen Flickenteppich von Hessen über Niedersachsen nach Mecklenburg-Vorpommern bis Sachsen reicht.“ Wer glaubt, „das sei irgendein Provinzverlag aus Hannover“, irre gewaltig. Die FR erinnert an Madsacks 310-Millionen-Euro-Deal vor knapp drei Jahren. als der Konzern dem Springer-Verlag Beteiligungen an „durchweg profitablen“ Blättern wie der Ostsee-Zeitung, der Lübecker Nachrichten und Leipziger Volkszeitung abkaufte („...die Summe wird in Tranchen gestaffelt über mehrere Jahre an Springer bezahlt...“). Von all dem profitiere nebenbei auch jene Partei, die über die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) mit gut 23 Prozent am Konzern beteiligt ist. „Madsack ist für die SPD-Kasse ein Gewinnbringer: 608 Millionen Euro Umsatz erwirtschafteten die 4 300 Madsack-Mitarbeiter im vergangenen Jahr. Der Jahresüberschuss lag bei 10,7 Millionen Euro.“
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Journalist 8/2011
Zentrale Mantelredaktion für Madsack-Blätter ?
Die Zentralisierungstendenzen im Madsack-Konzern, zu dem auch die Ostsee-Zeitung gehört, beleuchtet die Zeitschrift des Deutschen Journalistenverbandes in einem Beitrag über den Tarif-Ausstieg der Leipziger Volkszeitung:
„Von diesem Sommer an sollen sich zudem die Chefredakteure und Blattmacher in Leipzig, Rostock, Kiel, Lübeck und Hannover zu einer täglichen Videokonferenz zusammenzuschalten, um sich inhaltlich abzustimmen.“ Wie weit die Schritte zum „Heben von Synergien“ gediehen sind, sei indes noch unklar. „Zeitweilig sprach der Flurfunk von einer zentralen Mantelredaktion, die möglicherweise in Planung ist. Sie soll das Korsett liefern, so dass die Redaktionen der einzelnen Zeitungen nur noch die lokalen Ereignisse liefern würden. Offiziell heißt es aus Hannover seit Monaten lediglich gebetsmühlenartig, man sei, was die Kooperationen betreffe, in der Planungsphase.“
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Süddeutsche Zeitung, 28.07.2011
OZ-Geschäftsführer will Kostenpositionen „radikal anschauen“
„Wir verdienen Geld, trotz der schwierigen Bedingungen“, räumt der Geschäftsführer der Ostsee-Zeitung (OZ) in einem Interview mit der „Süddeutschen“ anlässlich der bundesweiten Streiks von Redakteuren ein. Dennoch fordert Thomas Ehlers weitere Einschnitte:
„Wir müssen aber ganz klar Kostenmanagement betreiben
und radikal Positionen anschauen, in denen es noch Komfortzonen gibt.“
Man müsse mit den Gewerkschaften Einigung darüber erzielen, „wohin
es mit dem größten Kostenblock geht, und das sind die Personalkosten“.
Auf die Frage nach einem möglichen Ausstieg der Ostsee-Zeitung aus dem
Tarifsystem antwortet Ehlers: „Wir denken über alles nach.“
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Werben & Verkaufen, 11.07.2011
Schwesigs PR-Affäre: Was der „Spiegel“ nicht schreibt
Doppelmoral hält das Branchenmagazin in seiner Online-Ausgabe den Regionalzeitungen an der Küste bei der PR-Affäre um Landessozialministerium Manuela Schwesig vor, die eine mehrteilige Artikelserie zum Jugendschutz in den Blättern platzieren wollte:
„Trotz ihrer berechtigen Kritik am Ministerium mutet der Versuch der mecklenburg-vorpommerschen Chefredakteure, sich im Spiegel nun als Speerspitze im Kampf um die journalistische Unabhängigkeit zu profilieren, etwas seltsam an. In der Vergangenheit sind die Nordost-Regionalblätter eher durch massiven Leserschwund als durch investigative Berichterstattung aufgefallen. So werden etwa Artikel der dpa-Themendienste, so zum Beispiel aktuell über fünf Gourmet-Abende auf fünf Meraner Schlössern in Südtirol (,Ostsee-Zeitung') gerne eins zu eins übernommen.“
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Der Spiegel 28/2011
Rüffel für SPD-Star Schwesig: Ärger mit der Landespresse
Das Nachrichtenmagazin nimmt eine
„seltsame PR-Strategie
“ von Sozialministerin Manuela Schwesig aufs Korn. Doch die drei großen Regionalzeitungen im Land hätten da nicht mitgemacht:
„...jetzt hat die ehrgeizige SPD-Frau erstmal Ärger im eigenen Land – dummerweise mit den Chefredakteuren der drei Regionalzeitungen. Sie sind sauer auf Schwesig wegen des Versuchs der Politikerin, von ihrem Ministerium gefertigte Texte in die Blätter zu bringen.“ Den Vorschlag, einen mehrteiligen Ratgeber „Kinderschutz-Abc“ in den Blättern zu platzieren, hätte zum Beispiel der Redaktionschef der Ostsee-Zeitung, Jan Emendörfer, so pariert: „Mit dem Abdruck einer in einem Ministerium erdachten und produzierten Artikelserie kommen wir mit unserem Credo ,unabhängig und überparteilich' ins Schlingern.“
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M - Menschen machen Medien - Ausgabe 6-7/2011
Vielfalt ade
Die medienpolitische Zeitschrift von ver.di beklagt Einfalt statt Vielfalt in der Medienlandschaft von Mecklenburg-Vorpommern:
„Drei Tageszeitungen für ein ganzes Bundesland, und die unterscheiden sich kaum. Gemeinsame Mantelredaktionen, Auslagerung von ganzen Redaktions- und Verlagsteilen, miserable Honarare für die freien Journalisten. Pressevielfalt geht anders, davon sind auch zunehmend die Politiker im Schweriner Landtag überzeugt. Und das nicht nur wegen der Wahl im September.“
Top
M - Menschen machen Medien - Ausgabe 6-7/2011
AGB der Tageszeitung Nordkurier teilweise rechtswidrig
„Total-Buy-out abgelehnt
“ - so kommentiert die medienpolitsche Zeitschrift von ver.di das am 14. Mai 2011 ergangene Urteil des Landgerichtes Rostock zu dem vom Deutschen Journalistenverband gegen den Nordkurier angestrengten Verfahrens:
„Die mecklenburg-vorpommersche Tageszeitung Nordkurier darf ihren freien Mitarbeitern nicht weiterhin sämtliche Nutzungsrechte an ihren Beiträgen gegen eine einmalige Pauschalvergütung abpressen. Die entsprechenden ,Allgemeinen Geschäftsbedingungen' der Zeitung stellen eine ,unangemessene Benachteiligung der freien Journalisten' dar und dürfen deshalb nicht weiter verwendet werden.“
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Süddeutsche Zeitung, 11.06.2011
Nie wurden Leser mit solchem Aufwand bedient. Und nie brachte das so wenig
Unter der Überschrift „Jeder Tag ein neuer Anfang“ skizziert die „Süddeutsche“ den Niedergang der Regionalpresse. Und das, obwohl die Blätter das ganze Arsenal des Redaktionsmarketings – von Fahrradtouren bis zur Vergabe von Kunstpreisen – in Bewegung setzten:
„Egal ob Lausitzer Rundschau, Nordkurier, Berliner Zeitung (...) – überall das gleiche Bild: die Auflagen sinken und sinken, ein Ende ist nicht absehbar.“ Auch im ersten Quartal 2011 habe sich dieser Trend fortgesetzt: „Die Schweriner Volkszeitung etwa hat binnen eines Jahres 3,8 Prozent der verkauften Auflage verloren, die Nürnberger Nachrichten 2,6.“
Top
Kiek an, 1/2011
Nordkurier bald im Berliner Format
In der Mitgliederzeitschrift des DJV Mecklenburg-Vorpommern erklärt der Chefredakteur des Nordkurier, Michael Seidel, zur Frage der künftigen Struktur der Lokalredaktionen:
„Zu keiner Zeit wurde auch nur erwogen, Lokalredakteure ,outzusourcen‘ - im Gegenteil! Die Entscheidung für eine gemeinsame Mantelredaktion verschaffte uns den Spielraum, unsere 13 Lokalredaktionen zu stärken. Und so soll es auch weiter gehen.“Was Seidel nicht sagt: Der Kurierverlag (Herausgeber der Zeitung „Nordkurier“) hat Anfang 2008 sämtliche Lokalredaktionen in (tariflose) Tochterfirmen ausgegliedert, nämlich die Kurierverlag Mecklenburgische Seenplatte GmbH & Co. KG, Kurierverlag Peene-Müritz GmbH & Co. KG, Kurierverlag Mecklenburgische Seenplatte GmbH & Co. KG sowie Kurierverlag Uckermark GmbH & Co. KG.
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Werben & Verkaufen 22/2011
Aldi Nord erschüttert Regionalverlage
Die geänderte Werbestrategie eines Anzeigen-Großkunden könnte für ein Beben in der Zeitungslandschaft sorgen, wie das Branchenmagazin meldet:
„Bereits ab August will Aldi Nord in fast allen ostdeutschen Titeln – jeweils am Montag und Donnerstag – seine klassischen ,Schweinebauch'-Anzeigen nur noch auf einer Drittel-Seite veröffentlichen.“ Davon seien auch Nordkurier und Schweriner Volkszeitung betroffen. Blätter in Schleswig-Holstein wie die Lübecker Nachrichten könnten bald folgen. Dies erschüttere die Verlage, denn „Aldi Nord gibt deutlich mehr Geld für Werbung aus als der süddeutsche Ableger. Allein von Januar bis Ende April waren es 84,6 Millionen Euro.“ Die Zeitungsbosse hätten Angst vor einem Flächenbrand: „Folgen Discounter wie Lidl, Netto oder Penny dem Branchenprimus, drohen den Printhäusern noch größere Erlöseinbußen.“
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Der Spiegel 19/2011
OZ-Geschäftsführer: Tarifverträge stammen aus „längst vergangener Zeit“
Das Nachrichtenmagazin zitiert den Geschäftsführer der Ostsee-Zeitung (OZ), Thomas Ehlers, mit einer Kampfansage zur Tarifrunde der Redakteure:
„Ehlers spricht von einer ,historischen Tarifrunde'. Er sagt: ,Sonst geht es doch bei solchen Verhandlungen immer darum, wie viel mehr Geld es geben wird. Jetzt geht es aber darum, wie viel die Redakteure abgeben'.“ Tarifverträge, so führt der Geschäftsführer der Ostsee-Zeitung weiter aus, stammten „aus einer längst vergangenen Zeit, in der die Verlage boomten“. Mit der Erklärung, es sei „immer schwierig, Menschen etwas wegzunehmen“,
begründet Thomas Ehlers die Forderung nach schlechteren Gehältern für neu eingestellte Journalisten. „Leute, die noch nicht an Bord sind, haben sich auch noch nicht an irgendetwas gewöhnt.“
Top
Kontakter 12/2011
Nordkurier will tiefer ins Lokale
Zu den Umbau-Plänen für die Lokalredaktionen des Neubrandenburger Blattes schreibt das Branchen-Magazin:
„Der Nordkurier will mit intensiverer Lokalberichterstattung gegen die rückläufige Auflage
(89 807 Stück) angehen und dafür die Trennung von Redakteuren am Desk und Reportern forcieren.“ Geschäftsführer Lutz Schumacher weise jedoch Befürchtungen um einen daraus folgenden Stellenabbau zurück. Vielmehr werde überlegt, „...ein neues Berufsbild einzuführen und Redaktionsassistenten mit mediengestalterischer Ausbildung einzustellen, damit mehr Redakteure sich auf die Lieferung der Inhalte konzentrieren können“. Eine weitere Option wäre, mit „temporär besetzten Redaktionsbüros“ noch tiefer in die Region zu gehen.
Top
Akademie-Report 01/2011
„Das Beispiel Mecklenburg-Vorpommern zeigt, was passiert, wenn die Konzentration am Zeitungsmarkt auf die Spitze getrieben wird“, notiert die Zeitschrift der Akademie für politische Bildung Tutzing in ihrem Bericht über die Tagung
„Zukunft der Zeitung - Zeitung der Zukunft“
:Kai Vogtländer. Landesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbands, habe es dort so auf den Punkt gebracht: „Mein Beruf ist nichts mehr wert“, das bekomme er von Kollegen jeden Tag zu hören. Sehr kritisch habe sich auch der Bürgermeister des kleinen Dorfes Stolpe im Peenetal geäußert: „Den unterbesetzten Redaktion bleibt keine Zeit für Recherche; es werden Freischaffende oder Praktikanten eingesetzt, die keine Ortskenntnis haben. Wenn dann ein Bericht erscheint, ist er oft sachlich falsch.“
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ZDF heute-journal, 23.09.2010
20 Jahre Deutsche Presse-Einheit
Die Situation der Presse in Mecklenburg-Vorpommern beleuchtet der
Beitrag in der Reihe „20 Jahre Einheit“: „Redaktionen bauen ihre
Seiten wie am Fließband. Themen werden wenig hinterfragt.“ Das
Fazit: „20 Jahre nach der Wende ist man hier im Nordosten
Deutschlands von Pressevielfalt weit entfernt.“
Top
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.04.2010
Nordkurier traf es nach Wende besonders hart
Unter der Überschrift
„Monopole vorher und nachher“ wirft die FAZ einen kritischen Blick auf die Entwicklung der Presse nach der Wende in Ostdeutschland:
„Es hat weder in der Politik noch unter den großen Medienunternehmen,
bei den Lesern und Anzeigenkunden ein wirkliches Interesse an einer
neuen Zeitungslandschaft gegeben...“ Als prägnantes Beispiel, wie den
Blättern der Wind ins Gesicht weht, greift der Beitrag die Region
Neubrandenburg heraus. Den „Nordkurier, dessen Verbreitungsgebiet
allein aus ländlichem Raum besteht“, habe es besonders hart getroffen:
„Die Antwort des Verlages war vor zwei Jahren, die Redaktion aufzulösen
und die Lokalredaktionen in eine eigenständige GmbH auszugliedern. Eine
eigenständige GmbH liefert zudem den überregionalen Teil sowohl für
,Nordkurier' als auch ,Schweriner Volkszeitung'. Eine kritische
Öffentlichkeit der Lokalzeitungen gibt es unter solchen Bedingungen
praktisch nicht mehr.
“
Top
Deutschlandfunk, 21.01.2010
Qualität im Sinkflug
„Wie kann der Journalismus in Zukunft noch bezahlt werden?“ fragt
der Sender und beschreibt ein Szenario: „Neue Modelle müssen
gefunden werden, um Qualitätsjournalismus weiter sicherstellen zu
können. Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die in
den letzten Jahren häufig in der Kritik war, wirkt dabei
zukunftsweisender denn je. Für die privaten Medienhäuser heißt das,
dass sie sich von ihrem alten Geschäftsmodell "Nachricht gegen
Anzeigen" verabschieden müssen.“
Top
Zeit, 26.11.2009
Deutschland, entblättert
In einem umfangreichen Dossier geht die Wochenzeitung auf die Folgen
der Sparmaßnahmen in den Regionalverlagen in Mecklenburg-Vorpommern
ein: „Die traditionsreiche Ostseezeitung druckt Artikel von
Pressesprechern wie Dirk Lenz. Unter seinem Kürzel D.L. hat der Autor
über die erfolgreiche Ausbildung an der Berufsfachschule Greifswald
geschrieben – ohne die Erwähnung, dass er für deren
Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist.“
Top
epd, 21.10.2009
Schweriner Ministerpräsident warnt Zeitungsunternehmen. Bericht zur
Medienlandschaft im Landtag vorgestellt
Der evangelische Pressedienst berichtet ausführlich über den Bericht
der Landesregierung und dessen Vorstellung durch den
Ministerpräsidenten Erwin Sellering im Schweriner Parlament: „Der
Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD),
hat die Zeitungsunternehmen in seinem Bundesland vor einem
Qualitätsverlust durch zu große Einsparungen gewarnt. (...) ,Bei allem
Verständnis dafür, dass Zeitungen wirtschaftlich arbeiten müssen‘,
dürften Synergien ,nicht auf Kosten der Nähe zum Geschehen gehen‘ und
Vielfalt und Qualität nicht leiden. (...) Die Zahl der in
Presseunternehmen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ging dem
Bericht zufolge zwischen 2004 und 2007 um fast 14 Prozent zurück. 94
Prozent der Bevölkerung sind bei ortsbezogener Berichterstattung auf
nur eine Zeitung angewiesen.“
Top
Deutschlandfunk, 20.08.2009
Wer schreibt, der bleibt?
Das „DLF-Magazin“ geht auf die Folgen der schlechten
Honorarbedingungen beim Nordkurier ein: „Ein freier Mitarbeiter
rechnet vor, dass das Verfassen von Artikeln im Nordosten zum
zuzahlungspflichtigen Ehrenamt wird. Um die Einnahmen eines
Hartz-IV-Empfängers in Höhe von 351 Euro zu erhalten, so der freie
Autor, müsse man monatlich 23 Artikel absetzen, was per Se schon so gut
wie unmöglich sei und auch noch nicht mal die Fahrtkosten abdeckt. Er
arbeitet mittlerweile als Fremdenführer.“
Top
Deutschlandradio, 18.08.2009
Umbruch im Norden. Die Probleme der Zeitungslandschaft in
Mecklenburg-Vorpommern
Der Bericht in der Sendung „Ortszeit: Länderreport“ analysiert die
Entwicklung in der Tagespresse im Nordosten: „Wer sparen muss,
spart zuerst bei der Zeitung. Auch, weil sie kaum noch eine eigene
,Farbe‘ haben. Diese Bestandsaufnahme gilt für alle drei Zeitungen im
Land.“
Top
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.07.2009
Der Notkurier
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung widmet der Situation beim
Nordkurier und der Presse in Mecklenburg-Vorpommern eine ausführliche
Betrachtung, in der auch Gefahren des Rückzugs der Regionalblätter
aufgezeigt werden: „Mit etwas Pech füllt die NPD die Lücke, welche
die Zeitung lässt. Der extrem rührige Parteivertreter im Ort verbreitet
seit ein paar Jahren in der Region so etwas wie Lokalblätter, die
scheinbare Bürgernähe mit Ideologie kombinieren. Sie kommen nur alle
paar Monate, aber es spricht einiges dafür, dass sie nicht wirkungslos
sind.“
Top
epd, 08.07.2009
Ver.di sieht Medienstandort Mecklenburg-Vorpommern gefährdet
Der Pressedienst informiert über die Reaktion der Gewerkschaften auf
die Pläne zum Personalabbau bei Schweriner Volkszeitung und
Ostsee-Zeitung: „Unter dem Vorwand der Krise lassen die Verleger jede
Verantwortung vermissen und wollen die Gunst der Stunde offenbar
nutzen, um weitreichende Strukturveränderungen zulasten der Mitarbeiter
durchzusetzen‘, kritisierte Ernst Heilmann von der
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, einem der Träger der Initiative, am
8. Juli in der Landeshauptstadt.“
Top
Newsroom, 08.07.2009
Verhandlungen über Einsparungen bei „Schweriner Volkszeitung“
Das Nachrichtenportal Newsroom geht auf die politischen Reaktionen
zu den jüngsten Nachrichten über geplante Kürzungen in der Presse
Mecklenburg-Vorpommerns ein: „Der medienpolitische CDU-Sprecher
Armin Jäger appellierte an die Eigentümer der Regionalzeitungen, auch
im eigenen Interesse die Verankerung im Land nicht aufzugeben. Eine
Ausgliederung und Verlagerung von Verwaltungsbereichen,
Redaktionsaufgaben und Druckaufträgen lasse einen schleichenden Rückzug
der regionalen Zeitungsverleger befürchten, sagte er. (...)
Linksfraktionschef Helmut Holter warnte ebenfalls vor weiteren
drohenden Einschränkungen von Qualität und Vielfalt der regionalen
Berichterstattung.“
Top
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.06.2009
Eine Frage des Preises
Zu den Auseinandersetzungen über die Honorarpraxis des Nordkurier
bemerkt die überregionale Tageszeitung: „Um in der Online-Börse um
Aufträge mitbieten zu können, müssen die Journalisten zuvor einer
Rahmenvereinbarung zustimmen, mit der sie die Rechter ,für alle
Nutzungsarten‘ an der Verlag abtreten. Wer die dazugehörigen
Rahmenbedingungen nicht akzeptiert, bleibt außen vor.“
Top
M - Menschen machen Medien - Ausgabe: 5/2009
Vielfalt sichern
Die medienpolitische Zeitschrift von ver.di berichtet über den
Presse-Tag in Schwerin: „Fusionen und Konzentrationen im
Verlagswesen haben parallel zur weltwirtschaftlichen Krise
Hochkonjunktur. Sie sind von betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten
geleitet. Was dabei offenbar schleichend auf der Strecke bleibt, ist
die Pressefreiheit und damit ein elementarer Demokratie-Baustein. Die
Landespolitiker in Schwerin sind inzwischen sensibilisiert.“
Top
Neues Deutschland, 14.05.2009
Mehrfachbelastung und Einheitsbrei
Der Bericht geht auf die Folgen der Arbeitsbedingungen für die
Qualität ein: „Unter solchen Bedingungen mutiert der Journalist zum
,Mädchen für alles‘. Termine abklappern, schreiben, fotografieren,
nebenbei die Welt kommentieren – aber auch Abos bearbeiten, Bilder
bearbeiten und schnell noch den Online-Auftritt schmeißen. Die
Soziologin Karina Becker von der Uni Jena sieht die Journalisten unter
starkem Druck und am Rande der körperlichen Burn-Outs.“
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presse-kostenlos.de, 14.05.2009
Offener Brief des Chefredakteurs an die Kollegen der
Medienberichterstattung
Das Online-Portal für Pressemitteilungen veröffentlicht, wie
zahlreiche andere Dienste, den offenen Brief des Chefredakteurs des
Nordkuriers, in dem er sich über die Berichterstattung über das Blatt
und seine Honorarpraktiken beklagt, in der er den Teil einer Kampagne
der Gewerkschaften erkennt: „Und ich gebe zu: die Honorare, welche
wir unseren Mitarbeitern bezahlen, sind unterirdisch niedrig. So wie
die Honorare der meisten freien Mitarbeiter fast aller Tageszeitungen
in diesem Land. Ich wünschte, das wäre anders. Wir schätzen unsere
freien Mitarbeiter sehr und ich bedaure, dass wir sie nicht besser
bezahlen können.“
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MVregio, 10.05.2009
LinksPartei - Medien endlich zum Abschluss von Redaktionsstatuten
verpflichten
Der regionale Online-Dienst berichtet über die Forderungen der
Linkspartei, die nach dem Presse-Tag engagiert für Redaktionsstatute
eintritt: „Unser Land braucht künftig selbstbewusste Redaktionen,
in denen Journalisten frei arbeiten können. In einem Redaktionsstatut
wäre z.B. zu regeln, dass ein gewählter Redaktionsausschuss Einfluss
auf die personelle Auswahl des Chefredakteurs nehmen kann. Demokratie
braucht Öffentlichkeit, in der verschiedene Positionen zu Wort kommen,
braucht Journalisten, die Zeit für Recherchen haben, demokratische
Prozesse sachkundig begleiten und kommentieren können.“
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taz, 09.05.2009
Totale Vereinheitlichung
Die „Pressevielfalt schwindet im Norden“ analysiert die tageszeitung
mit Blick auf die Studie der Universität Hamburg zu den Folgen der
Medienkonzentration im Norden: „Eine Untersuchung des Instituts für
Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg hat
in einer Stichtagsuntersuchung der großen Titel in Schleswig-Holstein
und Mecklenburg-Vorpommern einen Trend zur "totalen Vereinheitlichung"
festgestellt. "Denn die Annahme, in den überwiegend aus Agenturmaterial
zusammengestellten Zeitungsmänteln stehe ohnehin dasselbe, sodass man
hier problemlos aus zwei eins machen könnte, trifft schlicht nicht zu",
sagt Studien-Autorin Elke Grittmann: Knapp 60 Prozent der in der
Stichtagssammlung untersuchten Themen bei den ausgewerteten sechs
Zeitungen kamen nur in jeweils einem Titel vor.“
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kress, 08.05.2009
Fallpauschale statt Zeilengeld: „Nordkurier“ schreibt Aufträge für
Freie im Internet aus
Der Medienfachdienst berichtet über die Praktiken des Nordkurier,
seine Aufträge im Internet auszuschreiben und den Freien für ein
geringes Entgelt alle Nutzungsrechte abzukaufen: „Teil des
Regelwerks ist der Abtritt sämtlicher Leistungsschutzrechte an die
Zeitung - auch der Foto-Negative. Die Möglichkeit einer Zweitverwertung
der Fotos und Texte wird den Freien mit dieser Klausel genommen. Eine
Praxis, die bei festangestellten Mitarbeitern üblich ist, nicht jedoch
bei freien.“
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Spiegel Online, 08.05.2009
Lokalblatt will Aufträge per Webbörse vergeben
Das Verständnis des Nordkurier-Geschäftsführers zur Qualifikation
der freien Mitarbeiter beleuchtet das Nachrichten-Magazin in seiner
Internet-Ausgabe: „Schließlich rekrutiere das Blatt seine Autoren
vornehmlich aus Schülern, pensionierten Lehrern und Hausfrauen.
Professionelle freie Journalisten gebe es im Verbreitungsgebiet der
Zeitung zu seinem Bedauern kaum, sagte Schumacher.“
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Meedia, 08.05.2009
Wenig Kohle, viele Preise, zu viel Jarvis
Der Medien-Portal nimmt in seiner wöchentlichen Kolumne den
Nordkurier-Geschäftsführer und Hobby-Literaten Lutz Schumacher („Senk
ju for Träwelling“) satirisch aufs Korn, der ein neues Honorarmodell
auflegen will: „Was will man bei den Zeilen-Honoraren einer Regional-
oder Lokalzeitung auch schon groß runterhandeln? Zumal wenn das Gros
der freien Mitarbeiter, wie Schumacher der ,SZ‘ sagte, aus „Schülern,
Hausfrauen und pensionierten Lehrern“ besteht. Vorschlag für
Schumachers nächstes Buch: ,Senk ju for reiting for lausy
Pennies.‘“
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Süddeutsche Zeitung, 07.05.2009
Eine Börse, viele Bieter
Das umstrittene Konzept des Nordkuriers, nachdem sich freie
Mitarbeiter künftig um Aufträge bewerben müssen, erläutert das Blatt:
„Hinter der Forderung steckt ein radikal neues Arbeitsprinzip: Der
Nordkurier vergibt keine Aufträge mehr an Freie oder nimmt deren Text-
oder Bildangebote an, sondern schreibt die von ihm gewünschten Fotos
und Artikel in einer Art Online-Börse aus. Wer will, kann sich bewerben
und ein Honorarangebot abgeben.“
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Ossietzky 4/2009
Medienmonopol Madsack
Die Zweiwochenschrift für Politik, Kultur und Wirtschaft analysiert
die möglichen Folgen des Kaufs der ehemaligen Springer-Beteiligungen
durch Madssack: „Madsack setzt vor allem auf Kostenvorteile durch
zentrale Verwaltung Datenverarbeitung sowie auf den konzernweiten
Austausch journalistisch erarbeiteter Inhalte, wie Geschäftsführer
Herbert Flecken öffentlich signalisiert hat. Das dürfte früher oder
später Arbeitsplätze kosten; jedenfalls ist es kein Beitrag zu mehr
publizistischer Vielfalt.“
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Deutschlandfunk, 23.02.2009
Suche nach einem neuen Geschäftsmodell
Bei der umfassenden Analyse mit dem Untertitel „Deutschlands
Tageszeitungen in der Krise“ geht der Sende auch auf die Risiken von
Kooperationen ein, wie sie zwischen Ostsee-Zeitung und Lübecker
Nachrichten bestehen, die von einer gemeinsamen Redaktion Seiten
beziehen: „Schon seit Jahren gibt es in Deutschland mehr
Zusammenarbeit unter den Redaktionen als den Lesern bekannt ist. Eine
Zusammenarbeit, die, wie der Verleger Dirk Ippen meint, aber nicht
immer sinnvoll ist: ,Eine Zeitung muss sich von den anderen
unterscheiden. Man darf nicht den Fehler machen, etwas Beliebiges zu
bringen, was genau so gut in Hamburg oder Bremen oder wie in Nürnberg
erscheinen könnte, das wäre total falsch. Eine Zeitung ist etwas ganz
Individuelles. Auch der allgemeine Teil einer Zeitung muss sehr stark
auf die Region abgestimmt sein. Das wird häufig verkannt, wenn gesagt
wird: Auch die allgemeinen Nachrichten, die kann man überall her
beziehen und die kann man von überall bringen. Das geht
nicht.‘“
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Zapp, 11.02.2009
Leser-Frust: Mangelnde Auswahl bei Lokalzeitungen
Das Medien-Magazin des NDR gibt einen Überblick zur Lage der Presse
im Nordosten: „Ein Mantel für zwei Zeitungen, viele
Agenturmeldungen im Blatt und wenig eigene Geschichten. So sparen
Regionalzeitungen in Mecklenburg-Vorpommern an journalistischen
Inhalten. Verlage bilden Monopole, Leser bleiben auf der
Strecke.“
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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.02.2009
Regionalblätter im Norden in einer Hand
In einem Hintergrundbeitrag thematisiert das Blatt unter anderem die
technische Entwicklung des Hannoveraner Verlags: „Die
Innovationsfreunde pflegt Madsack auch im eigenen Haus mit einem
durchgängig vernetzten Verlagssystem – drei Viertel der privaten
Anzeigen werden schon über das Internet geschaltet.“
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Financial Times Deutschland, 05.02.2009
Aus klein wird groß im Zeitungsmarkt
Der Wirtschaftstitel analysiert die Hintergründe der Übernahme der
Springer-Beteiligungen durch Madsack: „Das Geschäft mit den
Regionalzeitungen steht vor einem Umbruch, bei dem die Marktpositionen
grundlegend neu verteilt werden. Mit Regionalzeitungen war in
Deutschland über lange Zeit sehr gutes Geld zu verdienen, der Markt ist
bis heute zersplittert in viele lukrative lokale Monopole. Das Ende
dieses goldenen Zeitalters für Regionalverleger ist allerdings
überdeutlich absehbar. Das wichtige Kleinanzeigengeschäft ist
weitgehend ans Internet verloren; der Griff zur Zeitung ist für Jüngere
keine Selbstverständlichkeit mehr, mancher Verlag muss fürchten, dass
die Leserschaft langfristig ausstirbt.“
Top
Ostsee-Zeitung, 05.02.2009
Axel Springer AG verkauft Regionalbeteiligungen
Das Rostocker Blatt berichtet über seine vollständige Übernahme
durch die Lübecker Nachrichten: „Beide Häuser arbeiten seitdem
unter dem Motto ,Zwei Verlage - eine Zukunft‘ eng zusammen, um bei den
erheblichen Veränderungen in der Medienlandschaft effizienter agieren
zu können. Geschäftsführer Ehlers: "Durch den Kauf der OZ-Anteile wird
für diese Zusammenarbeit eine klare, durchgängige Struktur
geschaffen.“
Top
Lübecker Nachrichten, 05.02.2009
Ostsee-Zeitung wird LN-Tochter, Springer verkauft Anteile an
Regionalzeitungen
Die Redaktion an der Trave zitiert in dem weitgehend identischen
Beitrag mit der Veröffentlichung in Rostock unter anderem LN- und
OZ-Geschäftsführer Thomas Ehlers: „,Durch den Kauf der OZ-Anteile
wird für diese Zusammenarbeit eine klare., durchgängige Struktur
geschaffen.‘“
Top
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 04.02.2009
Madsack kauft Regionalverlage von Springer
Die Ziele der Übernahme beleuchtet die bei Madsack erscheinende
Zeitung mit einem Zitat des Verlagschefs Herbert Flecken: „,Wir
glauben an die Zukunft der Tageszeitung‘, sagte Flecken am Mittwoch in
Hannover. Madsack investiere in starke Zeitungsmarken für regionale
Märkte.“
Top
Spiegel Online, 04.02.2009
Springer verkauft Zeitungen an Madsack
Die Internet-Ausgabe des Nachrichtenmagazins weist auf die weiter
gestärkte Stellung der Verlagsgruppe Madsack hin: „Madsack ist im
Norden der Republik breit aufgestellt. Das Haus verlegt bereits die
,Hannoversche Allgemeine‘, die ebenfalls in der niedersächsischen
Hauptstadt erscheinende ,Neue Presse‘ und ist an einer Vielzahl von
Regional- und Lokalblättern beteiligt, etwa in Celle, Göttingen und
Hameln.“
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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.01.2009
Module. Der „Nordkurier“ löst seine Mantelredaktion auf
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über die Planungen zur
gemeinsamen Mantelredaktion mv:m in Schwerin: „Die mit 20
Mitarbeitern besetzte Redaktion liefert der ,Schweriner Volkszeitung‘
wesentliche Teile des Mantels zu. Von dort sollen künftig auch ,Module‘
für den ,Nordkurier‘ kommen, was ganze Seiten oder einzelne Beiträge
sein können.“