Hannover befiehlt – Rostock soll bluten

Begleitet von einer neuen Protestkundgebung, macht das Management die fragwürdigen Pläne zum Abbau von 50 Stellen bei der Ostsee-Zeitung öffentlich. Gewerkschaft und Betriebsrat rüsten zur Gegenwehr.

25.09.2016 Zum Bericht...

Spontaner Protest gegen neue Streich-Konzepte bei OZ

Schamfrist abgelaufen? Zwei Wochen nach der Landtagswahl offenbart der Madsack-Konzern, dessen wichtigster Gesellschafter die SPD ist, Pläne zum Abbau von knapp 50 Stellen bei Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung.

20.09.2016 Zum Bericht...

Nord-Verleger an Verhandlungstisch gestreikt

Ein Erfolg für die aktionsbereiten Redakteure der Ostsee-Zeitung und ihre Kollegen der Lübecker und Kieler Nachrichten: Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind wieder fest in den deutschlandweit geltenden Vertrag eingebunden. In den Jahren 2016 und 2017 erhöhen sich die Gehälter um insgesamt 3,1 Prozent.

30.06.2016 Zum Bericht...

Mecklenburg und Vorpommern:

Was wird aus unseren Zeitungen?

Ein Bundesland - drei große Tageszeitungen. Die Pressevielfalt in Mecklenburg-Vorpommern ist überschaubar. Doch ihr droht Gefahr. Ob Schweriner Volkszeitung, Nordkurier oder Ostsee-Zeitung - überall wird eisern gespart. Die in Flensburg, Berlin, Lübeck oder Baden-Württemberg sitzenden Gesellschafter ziehen die Zügel weiter an: Immer weniger Mitarbeiter sollen die gleichen Zeitungen produzieren. Das gefährdet die offiziell beschworene Qualität.

Unser Land braucht Journalismus, der nicht nur an der Oberfläche plänkelt, sondern zupackt, den Dingen auf den Grund geht. Eine wirkliche vierte Gewalt, die politische und gesellschaftliche Hintergründe beleuchtet.

Solche Qualität gibt es nicht zum Nulltarif. Gutes Handwerk hat seinen Preis.

Im Interesse der Leser fordern wir: Qualität und Vielfalt sichern!