Nord-Verleger an Verhandlungstisch gestreikt

Ein Erfolg für die aktionsbereiten Redakteure der Ostsee-Zeitung und ihre Kollegen der Lübecker und Kieler Nachrichten: Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind wieder fest in den deutschlandweit geltenden Vertrag eingebunden. In den Jahren 2016 und 2017 erhöhen sich die Gehälter um insgesamt 3,1 Prozent.

30.06.2016 Zum Bericht...

Journalisten der Ostsee-Zeitung streiken und diskutieren weitere Strategie

Mit ihrem Ausstand unterstützt die Redaktion der auflagenstärksten Tageszeitung im Nordosten die bundesweiten Tarifverhandlungen und wehrt sich gegen eine Schlechterstellung angesichts wachsender Belastungen durch den drohenden Verlust eines Viertels der Stellen. Bei den sich seit Monaten hinziehenden Verhandlungen mit dem Betriebsrat hat die Leitung allen Alternativvorschlägen eine Absage erteilt.

15.06.2016 Zum Bericht…

Warnstreik bei Ostsee-Zeitung gegen „Nordopfer“

Weil sie angesichts ständig wachsender Arbeitsbelastung und guter wirtschaftlicher Lage des Verlages eine Schlechterstellung bei den Tarifen nicht akzeptieren wollen, haben Journalisten bei Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung, die zum Madsack-Konzern gehört, die Arbeit niedergelegt.

12.04.2016 Zum Beitrag…

Mecklenburg und Vorpommern:

Was wird aus unseren Zeitungen?

Ein Bundesland - drei große Tageszeitungen. Die Pressevielfalt in Mecklenburg-Vorpommern ist überschaubar. Doch ihr droht Gefahr. Ob Schweriner Volkszeitung, Nordkurier oder Ostsee-Zeitung - überall wird eisern gespart. Die in Flensburg, Berlin, Lübeck oder Baden-Württemberg sitzenden Gesellschafter ziehen die Zügel weiter an: Immer weniger Mitarbeiter sollen die gleichen Zeitungen produzieren. Das gefährdet die offiziell beschworene Qualität.

Unser Land braucht Journalismus, der nicht nur an der Oberfläche plänkelt, sondern zupackt, den Dingen auf den Grund geht. Eine wirkliche vierte Gewalt, die politische und gesellschaftliche Hintergründe beleuchtet.

Solche Qualität gibt es nicht zum Nulltarif. Gutes Handwerk hat seinen Preis.

Im Interesse der Leser fordern wir: Qualität und Vielfalt sichern!