Hauptsache billig: Die Tageszeitungen an der Küste drücken sich weiter um eine angemessene Honorierung ihrer hauptberuflichen freien Mitarbeiter. Und das, obwohl es seit 1. Februar 2010 mit den Vergütungsregeln einen im Urheberrecht verankerten Mindestlohn gibt.
01.08.2010 Zum Bericht...Zwei Jahre nach Beginn der Umstrukturierung ist aus dem Kurierverlag Neubrandenburg ein tarifloses Firmengeflecht geworden, in dem Arbeitnehmer wenig Mitsprache haben.
14.07.2010 Zum Bericht...Hinter der Fassade der Verlagshäuser von Ostsee-Zeitung (OZ) und Lübecker Nachrichten (LN) wächst eine Dumpinglohn-Zone. Das ARD-Magazin Panorama zerrte die Methoden des zur Verlagsgruppe gehörenden Postdienstes Nordbrief jetzt ans Licht.
08.06.2010 Zum Beitrag...Ein Bundesland - drei große Tageszeitungen. Die Pressevielfalt in Mecklenburg-Vorpommern ist überschaubar. Doch ihr droht Gefahr. Ob Schweriner Volkszeitung, Nordkurier oder Ostsee-Zeitung - überall wird eisern gespart. Die in Flensburg, Berlin, Lübeck oder Baden-Württemberg sitzenden Gesellschafter ziehen die Zügel weiter an: Immer weniger Mitarbeiter sollen die gleichen Zeitungen produzieren. Das gefährdet die offiziell beschworene Qualität.
Unser Land braucht Journalismus, der nicht nur an der Oberfläche plänkelt, sondern zupackt, den Dingen auf den Grund geht. Eine wirkliche vierte Gewalt, die politische und gesellschaftliche Hintergründe beleuchtet.
Solche Qualität gibt es nicht zum Nulltarif. Gutes Handwerk hat seinen Preis.
Vereinte Dienstleistungs-
Deutscher Gewerkschafts-
Deutscher Journalisten-