„Morbus Schulz“: Madsack trennt sich von Nord-Geschäftsführerin

Lässt die SPD-Medienholding ddvg ihre Muskeln spielen? Zwei Wochen nach einem peinlichen Auftritt bei einem Redaktionsbesuch des sozialdemokratischen Spitzenkandidaten muss Stefanie Hauer, bisher Chefin von Ostsee-Zeitung (OZ) und Lübecker Nachrichten (LN), ihren Hut nehmen.

17.09.2017 Zum Beitrag...

„Demokratie braucht Zeitung“ - Tarifflucht ausgeblendet

Nach draußen Partylaune mit mehreren Tausend Gästen, während die Stimmung hinter den Kulissen wegen Personalabbaus und des angekündigten Abschieds vom Tarif getrübt ist: Beim 65. Geburtstag der Ostsee-Zeitung (OZ) wurde die Fassade gewahrt, und die fast komplett erschienene Landesregierung spielte brav mit. Eine kurze Konfrontation mit Sorgen der Belegschaft war Ministerpräsidentin Schwesig (SPD) sichtlich unangenehm.

12.09.2017 Zum Beitrag…

Abgewatscht: SPD-Chef Schulz kontert LN-/OZ-Geschäftsführerin

Mit beißender Kritik kommentiert das Branchenportal meedia.de, wie sich Stefanie Hauer, Geschäftsführerin von Lübecker Nachrichten (LN) und Ostsee-Zeitung, bei einem Interview  einmischte, um den SPD-Kanzlerkandidaten mit einem Klagelied über den Mindestlohn ins Kreuzverhör zu nehmen.

04.09.2017 Zum Beitrag…

Mecklenburg und Vorpommern:

Was wird aus unseren Zeitungen?

Ein Bundesland - drei große Tageszeitungen. Die Pressevielfalt in Mecklenburg-Vorpommern ist überschaubar. Doch ihr droht Gefahr. Ob Schweriner Volkszeitung, Nordkurier oder Ostsee-Zeitung - überall wird eisern gespart. Die in Flensburg, Berlin, Lübeck oder Baden-Württemberg sitzenden Gesellschafter ziehen die Zügel weiter an: Immer weniger Mitarbeiter sollen die gleichen Zeitungen produzieren. Das gefährdet die offiziell beschworene Qualität.

Unser Land braucht Journalismus, der nicht nur an der Oberfläche plänkelt, sondern zupackt, den Dingen auf den Grund geht. Eine wirkliche vierte Gewalt, die politische und gesellschaftliche Hintergründe beleuchtet.

Solche Qualität gibt es nicht zum Nulltarif. Gutes Handwerk hat seinen Preis.

Im Interesse der Leser fordern wir: Qualität und Vielfalt sichern!