„Bescheuert“-Skandal: Die Lust am schnellen Aufreger

Am Internationalen Tag der Pressefreiheit thematisieren die Medien staatliche Übergriffe. Die Folgen der Ökonomisierung der Branche blenden sie aus. Die Berichterstattung über einen vermeintlichen Ausraster des Schweriner Regierungschefs ist ein Lehrbeispiel.

03.05.2017 Zum Beitrag…

Glanz und Elend von „Madsack 2018“

Während die Ostsee-Zeitung ihren neuen Newsdesk öffentlich feiert, treten die Folgen des Personalabbaus in der Redaktion immer deutlicher zutage. An die Stelle festangestellter Redakteure treten zunehmend vermeintlich freie Mitarbeiter. Auch die Umsetzung der Umstrukturierungen im Verlagsbereich erweist sich als schwierig.

12.03.2017 Zum Beitrag...

Erstritten: Madsack kommt Rostock entgegen

Tarifliche Beschäftigungssicherung, Ersatzarbeitsplätze, Transferagentur, Ausgleichszahlungen und Regelungen zum Übergang in andere Unternehmen des niedersächsischen Medienkonzerns: Der Umbau des Verlagsbereiches bei der Ostsee-Zeitung wird sozial abgefedert.

02.02.2017 Zum Beitrag...

Mecklenburg und Vorpommern:

Was wird aus unseren Zeitungen?

Ein Bundesland - drei große Tageszeitungen. Die Pressevielfalt in Mecklenburg-Vorpommern ist überschaubar. Doch ihr droht Gefahr. Ob Schweriner Volkszeitung, Nordkurier oder Ostsee-Zeitung - überall wird eisern gespart. Die in Flensburg, Berlin, Lübeck oder Baden-Württemberg sitzenden Gesellschafter ziehen die Zügel weiter an: Immer weniger Mitarbeiter sollen die gleichen Zeitungen produzieren. Das gefährdet die offiziell beschworene Qualität.

Unser Land braucht Journalismus, der nicht nur an der Oberfläche plänkelt, sondern zupackt, den Dingen auf den Grund geht. Eine wirkliche vierte Gewalt, die politische und gesellschaftliche Hintergründe beleuchtet.

Solche Qualität gibt es nicht zum Nulltarif. Gutes Handwerk hat seinen Preis.

Im Interesse der Leser fordern wir: Qualität und Vielfalt sichern!