Filet à la Madsack: Kleine Einheiten im Einheitsbrei

Während in Rostock und Lübeck um die Sicherung von Arbeitsplätzen gerungen wird, startet der Medienkonzern in Hannover die nächste Stufe der Selbst-Zerlegung. Die Mediengruppe steuert immer stärker auf das komplette Zerschlagen tariflicher Strukturen und der betrieblichen Interessenvertretungen zu.

21.11.2016 Zum Bericht...

Lautstark gegen Madsacks Spardiktat

Von neuerlichen Protestaktionen der Belegschaft begleitet, werden die Gespräche über den geplanten Personalabbau bei der Ostsee-Zeitung fortgesetzt. Die Verantwortlichen für das umstrittene Konzept scheuen die öffentliche Debatte.

09.11.2016 Zum Bericht...

Protest gegen Stellenabbau

Wirtschaftsminister Glawe (CDU) erfährt bei der Verleihung des „OZ-Existenzgründerpreises“ aus erster Hand, wie Madsack an der Küste Arbeitsplätze vernichtet.

04.11.2016 Zum Bericht…

Mecklenburg und Vorpommern:

Was wird aus unseren Zeitungen?

Ein Bundesland - drei große Tageszeitungen. Die Pressevielfalt in Mecklenburg-Vorpommern ist überschaubar. Doch ihr droht Gefahr. Ob Schweriner Volkszeitung, Nordkurier oder Ostsee-Zeitung - überall wird eisern gespart. Die in Flensburg, Berlin, Lübeck oder Baden-Württemberg sitzenden Gesellschafter ziehen die Zügel weiter an: Immer weniger Mitarbeiter sollen die gleichen Zeitungen produzieren. Das gefährdet die offiziell beschworene Qualität.

Unser Land braucht Journalismus, der nicht nur an der Oberfläche plänkelt, sondern zupackt, den Dingen auf den Grund geht. Eine wirkliche vierte Gewalt, die politische und gesellschaftliche Hintergründe beleuchtet.

Solche Qualität gibt es nicht zum Nulltarif. Gutes Handwerk hat seinen Preis.

Im Interesse der Leser fordern wir: Qualität und Vielfalt sichern!