Glanz und Elend von „Madsack 2018“

Während die Ostsee-Zeitung ihren neuen Newsdesk öffentlich feiert, treten die Folgen des Personalabbaus in der Redaktion immer deutlicher zutage. An die Stelle festangestellter Redakteure treten zunehmend vermeintlich freie Mitarbeiter. Auch die Umsetzung der Umstrukturierungen im Verlagsbereich erweist sich als schwierig.

12.03.2017 Zum Beitrag...

Erstritten: Madsack kommt Rostock entgegen

Tarifliche Beschäftigungssicherung, Ersatzarbeitsplätze, Transferagentur, Ausgleichszahlungen und Regelungen zum Übergang in andere Unternehmen des niedersächsischen Medienkonzerns: Der Umbau des Verlagsbereiches bei der Ostsee-Zeitung wird sozial abgefedert.

02.02.2017 Zum Beitrag...

Eigenlob in Zeiten des Personalabbaus bei LN und OZ

Medienscheue Selbstdarsteller: Während sich die Chefetage in Lübeck und Rostock gern feiern lässt, weicht sie kritischen Nachfragen lieber aus.

16.12.2016 Zum Beitrag…

Mecklenburg und Vorpommern:

Was wird aus unseren Zeitungen?

Ein Bundesland - drei große Tageszeitungen. Die Pressevielfalt in Mecklenburg-Vorpommern ist überschaubar. Doch ihr droht Gefahr. Ob Schweriner Volkszeitung, Nordkurier oder Ostsee-Zeitung - überall wird eisern gespart. Die in Flensburg, Berlin, Lübeck oder Baden-Württemberg sitzenden Gesellschafter ziehen die Zügel weiter an: Immer weniger Mitarbeiter sollen die gleichen Zeitungen produzieren. Das gefährdet die offiziell beschworene Qualität.

Unser Land braucht Journalismus, der nicht nur an der Oberfläche plänkelt, sondern zupackt, den Dingen auf den Grund geht. Eine wirkliche vierte Gewalt, die politische und gesellschaftliche Hintergründe beleuchtet.

Solche Qualität gibt es nicht zum Nulltarif. Gutes Handwerk hat seinen Preis.

Im Interesse der Leser fordern wir: Qualität und Vielfalt sichern!