Streikende fordern bessere Arbeitsbedingungen

Die Folgen des von Madsack bei der Ostsee-Zeitung durchgesetzten Personalabbaus werden immer deutlicher. Die Debatte um verbindliche Besetzungsregeln wird lauter.

09.04.2018 Zum Beitrag…

Redakteure der Ostsee-Zeitung im Warnstreik

Der Widerspruch zwischen Rekordgewinnen und immer neuen Abbau-Plänen sowie Verzichtsforderungen treibt die Journalisten von Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung in den Ausstand.

12.03.2018 Zum Beitrag…

Rekord! Ostsee-Zeitung fährt höchsten Gewinn seit Jahren ein

Während die Klagen über rückläufige Auflagen, sinkende Anzeigenerlöse und zu hohe Personalkosten kein Ende nehmen wollten, hat der Madsack-Konzern im vermeintlichen Krisenjahr 2016 mit seinem Rostocker Verlag glänzend verdient. Er steuerte 8,4 Millionen Euro zum Ergebnis der Lübecker Nachrichten bei.

08.03.2018 Zum Beitrag…

Mecklenburg und Vorpommern:

Was wird aus unseren Zeitungen?

Ein Bundesland - drei große Tageszeitungen. Die Pressevielfalt in Mecklenburg-Vorpommern ist überschaubar. Doch ihr droht Gefahr. Ob Schweriner Volkszeitung, Nordkurier oder Ostsee-Zeitung - überall wird eisern gespart. Die in Flensburg, Berlin, Lübeck oder Baden-Württemberg sitzenden Gesellschafter ziehen die Zügel weiter an: Immer weniger Mitarbeiter sollen die gleichen Zeitungen produzieren. Das gefährdet die offiziell beschworene Qualität.

Unser Land braucht Journalismus, der nicht nur an der Oberfläche plänkelt, sondern zupackt, den Dingen auf den Grund geht. Eine wirkliche vierte Gewalt, die politische und gesellschaftliche Hintergründe beleuchtet.

Solche Qualität gibt es nicht zum Nulltarif. Gutes Handwerk hat seinen Preis.

Im Interesse der Leser fordern wir: Qualität und Vielfalt sichern!